Aktuelles oder Wissenswertes für Firmenkunden

Stundungsanträge im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Aufgrund der zunehmenden Auswirkungen der Corona-Pandemie geraten viele Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten.
Um die betroffenen Arbeitgeber zu unterstützen hat der GKV Spitzenverband in Abstimmung mit den Spitzenorganisationen der
Sozialversicherung mit Rundschreiben vom 24.03.2020 Maßnahmen für einen erleichterten Zugang zu einer Stundung festgehalten.
 
Voraussetzungen für einen erleichterten Zugang zu einer Stundung sind:
 
a. die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld (vgl. BGBL Teil I vom 14.03.2020 und KugV) oder
b. die Inanspruchnahme von Fördermitteln und Kredite, die als Schutzschirme vom Bundesministerium für Finanzen und Wirtschaft zur Verfügung gestellt werden und
c. eine glaubhafte Erklärung gegenüber der Einzugsstelle, dass Sie als Unternehmen eine erhebliche Härte trifft (z. B. in Form von Umsatzeinbußen).
 
Um Ihren Antrag auf Stundung schnell prüfen bzw. bearbeiten zu können, stellen wir Ihnen gern ein einfaches Formular zur Verfügung. Rufen Sie uns unter den Ihnen bekannten Telefonnummer an.
Wir helfen Ihnen.
 

Betriebsnummer von – bis Telefon   Fax
000 000 00 - 185 999 99 05341/405-21505341/405-67215
186 000 00 - 222 999 99 05341/405-14205341/405-67142
223 000 00 - 287 999 99 05341/405-29305341/405-67293
288 000 00 - 770 999 99 05341/405-28605341/405-67286
771 000 00 - 999 999 99 05341/405-22805341/405-67228

 
Oder schicken Sie uns eine E-Mail an: firmenkunden@bkk-salzgitter.de

 

 

Freibetrag auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung

Zum 01.01.2020 wurde ein Freibetrag in der gesetzlichen Krankenversicherung auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung eingeführt. Anbei erhalten Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Wen betrifft dieser Freibetrag?

Der Freibetrag wurde nur für versicherungspflichtige Mitglieder (z.B. Rentner, Rentenantragsteller, etc.) eingeführt. Bei freiwillig Versicherten ändert sich nichts.

Was bedeutet „Leistungen der betrieblichen Altersversorgung“?

Hiermit sind vor allem Betriebsrenten und betrieblich geförderte Kapitalleistungen gemeint.

Wie hoch ist der Freibetrag?

2020: 159,25 €. Diese Summe wird vor der Beitragsberechnung abgezogen. Dieses gilt jedoch nur für den Krankenversicherungsbeitrag. Beim Pflegeversicherungsbeitrag ändert sich nichts. Hier bleibt es bei der Freigrenze von ebenfalls 159,25 €.

Was muss ich tun, damit der Freibetrag berücksichtigt wird?

Hierfür müssen Sie grundsätzlich nichts tun. Die Krankenkassen und die auszahlenden Zahlstellen müssen diese gesetzliche Regelung automatisch anwenden. Ein Antrag muss vom Mitglied nicht gestellt werden.

Da der Gesetzgeber dieses Gesetz sehr kurzfristig auf den Weg gebracht hat, liegen sowohl bei den auszahlenden Zahlstellen als auch bei den Krankenkassen noch nicht die notwendigen technischen Voraussetzungen für die Berücksichtigung dieses Freibetrages vor. Für Personen, die nur eine Betriebsrente von einer Zahlstelle erhalten, ist bereits mit einer Umsetzung des Verfahrens im Laufe des Jahres 2020 zu rechnen. Bei Personen mit mehreren Betriebsrenten oder auch einer betrieblich geförderten Kapitalleistung muss zunächst eine umfangreiche Anpassung des Meldeverfahrens durch alle Beteiligten erfolgen, weshalb eine Umsetzung voraussichtlich erst am Ende des Jahres 2020 möglich sein wird. Selbstverständlich werden Ihnen dann ohne Aufforderung zuviel entrichtete Beiträge durch Ihre Zahlstelle, bzw. durch uns erstattet. Wir bitten Sie daher um Geduld.

Datenaustauschverfahren Arbeitgeber-Krankenkasse

Hier finden Sie detaillierte Informationen zum Datenaustausch zwischen Arbeitgebern und der Gesetzlichen Krankenversicherung. Wir bieten für alle beteiligten Akteure – vom Software-Ersteller über den Arbeitgeber bis zu den Annahmestellen der gesetzlichen Krankenversicherungen - eine breite Wissens- und Datenbasis rund um das Datenaustauschverfahren.

https://www.gkv-datenaustausch.de